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Musikszene | 14.03.2010 | 03:05

Künstler aus dem Iran erobern deutsche Opernbühnen

Teheran ist eine Stadt der Gegensätze. Im Norden treffen sich die Reichen und Schönen. Der Süden der Stadt dagegen gilt als arm, gefährlich und kein Ort, an dem sich Fremde freiwillig aufhalten. Und es ist bestimmt kein Ort, an dem sich jemand für Opern interessiert. Zwei iranische Musiker machen jetzt in Deutschland Karriere.

 

Der Iraner Mohsen Rashidkhan kommt aus dem südlichen Teil Teherans – und ist Opernsänger in Deutschland. Er studiert an der Folkwang-Hochschule in Essen. Zuerst habe er den Unterschied zwischen der westlichen und orientalischen Musik sehr stark gespürt, heute ist er Teil der Studentengemeinschaft in Essen.

Aus Teheran kommt auch der Komponist Nader Mashayekhi. Seine Oper "Neda- Der Ruf" ist als erste iranische Oper in Deutschland uraufgeführt worden. Sie thematisiert die Unterdrückung der Frau im Iran. Er wolle den Frauen eine Stimme geben - so Mashayekhi.

 

Außerdem: der 200. Geburtstag von Frederic Chopin wird auch in China gebührend gefeiert, und noch heute pilgern viele Musikfreunde nach Valdemossa auf Mallorca, wo Chopin mit seiner Lebensgefährtin George Sand einen Winter verbracht hat.  

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